Ungarn als Kompetenzzentrum für deutsche Unternehmen

März 5 2015

Die Rechtsanwälte von bpv JÁDI NÉMETH waren erfreut, vor vollen Rängen die Gäste zur Podiumsdiskussion über die Rolle Ungarns als regionales Kompetenz- und Industriezentrum für deutsche Unternehmen willkommen zu heißen.

Die Akteure der führenden deutschen Industrien tragen wesentlich zur Entwicklung des wirtschaftlichen Wachstums unseres Landes bei. Diese positive Entwicklung ist nicht nur auf das hohe Standardbildungssystem des Landes, seine zentrale Lage, die strategische und innovative Denkweise, sondern auch auf bestimmte Bereiche der nationalen Gesetzgebung zurückzuführen. Aber wie können wir weiter vorankommen? Dies war die wichtigste Frage, die wir mit Hilfe von hoch angesehenen Mitgliedern der Podiumsdiskussion beantworten wollten: Ágnes Fábián, Geschäftsführerin und Präsidentin von Henkel in Ungarn; Javier González Pareja, Generalmanager bei der Robert Bosch Kft.; Gergely Pröhle, stellvertretender Staatssekretär für internationale und europäische Angelegenheiten des Ministeriums für HumanressourcenPeter Inzenhofer, Vizepräsident der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer und Geschäftsführer der Hirschmann Car Communication.

Die Mitglieder der Podiumsdiskussion waren sich einig, dass Ungarn ein großes Potenzial für die Entwicklung regionaler Zentren rund um die Kernkompetenzen deutscher Unternehmen bietet und sich viele Faktoren in den letzten Jahren verbesserten. Dennoch ist es wichtig festzuhalten, dass diese Unternehmen zu der Entwicklung signifikant beigetragen haben und große Teile der positiven Bewegung von ihnen selbst erbracht wurden.

Auch wenn jeder diese positive Entwicklungstendenz begrüßte, gab es dennoch einen Konsens zwischen den Beteiligten, dass weiterhin Raum für eine Verbesserung hinsichtlich der Umsetzung neuer Regelungen besteht. Die Vertreter der Unternehmen kamen überein, dass diese nicht nur mehr Zeit benötigen, um sich auf Änderungen vorbereiten zu können, sondern auch weitere Konsultationen mit der Regierung erforderlich sind.

Insgesamt ist aufgrund der Diskussion zu erwarten, dass führende deutsche Unternehmen weiterhin in Ungarn investieren und das Land als wirtschaftliches Ziel empfehlen werden. Um aber den Sprung „from good to great“ zu schaffen, sind weitere Schritte Ungarns in Bezug auf Stabilität und Vorhersehbarkeit unumgänglich.

Über bpv JÁDI NÉMETH

Mit Blick auf die weiter wachsende Bedeutung deutscher Investoren in Ungarn und den stetig zunehmenden Beitrag dieser Gruppe zu einer zukunftsfähigen Wissensgesellschaft hat bpv JÁDI NÉMETH nunmehr eine eigene deutsche Praxisgruppe geschaffen. Dr. Marc-Tell Madl ist im Februar als Partner und Leiter der deutschen Praxisgruppe in unsere Sozietät eingetreten. Dr. Madl hat eine äußerst erfolgreiche Karriere und eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte sowohl als deutscher als auch als ungarischer Rechtsanwalt vorzuweisen. Nach 20 Jahren Tätigkeit für deutsche, österreichische und Schweizer Investoren in der Region, wird Dr. Madl seine weitreichende Erfahrung neben seinem einzigartigen Verständnis, seinem fundierten Wissen und seiner Routine bezüglich des Geschäftslebens deutschsprachiger Mandanten bei bpv JÁDI NÉMETH einbringen, um in diesem stark wachsende Marktsegment rechtliche Premiumleistungen zu erbringen.